Durch Versuche in der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise nach den Empfehlungen Rudolf Steiners wurden Erkenntnisse gewonnen, die einen Anbau nach dem Stand des Mondes und der Gestirne für gärtnerisch tätige Menschen interessant machen können. Während es für die Vorteile der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise (Stichworte sind hier "Fruchtfolge" und "Mischkultur") landwirtschaftlich-wissenschaftliche Nachweise gibt, konnten diese Nachweise bei einem Anbau nach dem Stand des Mondes und der Gestirne bisher nicht entsprechend wissenschaftlich fundiert erbracht werden. Es handelt sich hierbei also um einen Bereich der Esoterik, wozu u.a. auch die Astrologie zählt (z.B. allgemeine oder persönliche Horoskope). Wer damit gute Erfahrungen gemacht hat, wird auch die Empfehlungen des Mondkalenders für seine Gartenarbeiten anwenden.

Im Internet kann man sich Auskünfte zum Stichwort "Mondkalender" ansehen. Man erfährt dort, dass praktisch für alle Lebensbereiche aufgrund der Mondrhythmen vorteilhafte oder auch ungünstige Zeitphasen existieren sollen. Schauen Sie in die Kalenderregale der Buchhandlungen oder der Fachabteilungen der Kaufhäuser und lassen Sie sich von der Vielfalt der Mondkalender beeindrucken.

Dem Gärtnern nach dem Mondkalender liegt als Leitidee zugrunde, dass die unterschiedlichen Pflanzen auf die mannigfaltigen Konstellationen des Mondes und der Gestirne unterschiedlich ansprechen. Es wird deshalb eine Unterteilung in vier PFLANZENGRUPPEN vorgenommen: Wurzelpflanzen, Blattpflanzen, Blütenpflanzen und Fruchtpflanzen. Aussaat, Pflege, Ernte und auch Pflanzungen sollten in den entsprechend begünstigten Phasen vorgenommen werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, im Fachhandel entsprechende Lektüre zu erwerben, damit auch folgerichtig vorgegangen werden kann. 
 

1. Zuordnung zu den PFLANZENGRUPPEN: 


Wurzelpflanzen
Zu den Wurzelpflanzen zählen alle Pflanzen, die im Wurzelbereich ihre Früchte entwickeln. z.B. Möhre, Pastinake, Radieschen, Rettich, Kartoffel, Schwarzwurzel, Knoblauch , Zwiebel, Sellerie u.v.a.

Blattpflanzen
Zu den Blattpflanzen gehören alle Pflanzen, die im Blattbereich fruchten: Kopfsalat, Feldsalat, Endivie, Mangold, Spinat, Kohlrabi, Blumenkohl und alle anderen Kohlarten, Spargel u. Rasen.

Blütenpflanzen
Zu den Blütenpflanzen zählen alle die Pflanzen, die als Früchte die Blüten hervorbringen: Alle Blumen, Blumenzwiebeln, Blütenstauden, Heilpflanzen und Brokkoli.

Fruchtpflanzen
Zu den Fruchtpflanzen gehören alle die Pflanzen, die Früchte tragen: Bohne, Erbse, Getreide, Mais, Paprika, Tomate, Zucchini, Gurken, Erdbeere, Strauch- und Baumobst. 

2. Kalender

Pflanztage: Nur an diesen Tagen sollte gepflanzt, umgepflanzt oder auch pikiert werden.

Wurzel-, Blatt-, Blüten- und Fruchtzeiten: In diesen Zeiten erfolgt die Aussaat, Pflege und Ernte.

Auch wenn einige Zeitangaben es nahelegen, ist ein Arbeiten im Kleingarten nach Einbruch der Dunkelheit bzw. vor Anbruch der Tageshelligkeit grundsätzlich nicht zu empfehlen. Bei diesen Zeitangaben handelt es sich allein um die entsprechenden Ergebnisse der astrologischen Berechnungen.

  


 

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